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Feensuche – eine Geschichte meiner Tochter

Feensuche – eine Geschichte meiner Tochter

Eine Aufgabe für den Deutschunterricht war in dieser Woche, dass ein märchenhafte Geschichte geschrieben werden soll. Dies hat meine Tochter getan und möchte sie teilen. Nicht nur mit den Kindern in ihrer Klasse. Um ihr zu zeigen, dass ich ihr Schaffen wertschätze, schlug ich vor die Geschichte hier zu teilen. Darum könnt ihr sie jetzt lesen. Viel Vergnügen.

Feensuche

Es war einmal eine fantasievolle Detektivin. Sie war fest davon überzeugt, dass es Feen gibt. Aber die anderen Detektiv*innen wollten ihr nicht glauben. Also machte sie sich auf die Suche.

5 Monate suchte sie erfolglos. Aber die Detektivin war überzeugt und gab nicht auf. Sie war im Zauberwald unterwegs. Eine Lupe und einen Notizblock mit Stift hatte sie immer dabei und nutze die Sachen bei ihren Streifzügen.

Eines Abends bemerkte sie ein Funkeln. Sie ging darauf zu und zückte ihre Lupe. Sie sah ein kleines Häuschen, in dem Licht brannte. Das Häuschen war so groß wie eine Tasse und befand sich versteckt zwischen Ästen an einer Baumwurzel. Die Detektivin war ganz aufgeregt.

Sie klopfte vorsichtig mit einem Finger an die winzige Tür. Diese wurde tatsächlich geöffnet. Und wer stand da? Eine Fee. Eine echte Fee! Ist das nicht toll? Die Fee hatte gedacht, dass eine ihrer Freundinnen klopfte und bekam einen ziemlichen Schreck.

Die Detektivin war sprachlos und sagte dann doch: „Hallo. Ich will dir nichts tun. Ich heiße Miralla und suche schon lange nach Fee.“

Die Fee fasste Vertrauen und sagte: „Ich bin Lilian. Warum suchst du nach Feen?“.

Miralla sagte, dass die anderen Detektiv*innen ihr nicht glauben wollten und sie wollte es ihnen beweisen.

Da sagte Lilian: “ Komm herein. Du bist zu groß, aber hier hast du eine Verkleinerungsblume. Rieche daran und du schrumpfst.“ Gesagt getan. Kurz darauf saßen sie im Häuschen, tranken Tee und redeten. Lilian erklärte, dass nur Menschen, die ganz fest an Feen glauben, diese auch sehen können. Mirallas Geduld hatte sich ausgezahlt. Sie war glücklich. Was die anderen Detektiv*innen dachten, war egal.

Miralla, die fantasievolle Detektivin, hatte eine tolle Zeit mit der Fee und zum Abschied bekam sie die Verkleinerungsblume geschenkt. Sie durfte Lilian besuchen, wann sie wollte und lernte auch andere Feen kennen.

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann besuchen sie sich noch heute.

Die einzigartigen Fabelwesen spielen nicht zum ersten Mal eine Hauptrolle in der Fantasie meiner Tochter. Lest HIER. Mit ihrer Verzückung für die Faszination, die Feen ausstrahlen, ist meine Tochter nicht allein.

Oder?


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Kommentare

  1. avatarAnnika

    Einfach wunderbar!! Danke deiner Tochter für die wunderschöne Geschichte!

    1. avatarAnne

      Das mache ich. Danke dir für deine Worte.