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Lebensbilder statt Krankheitsbild #193 trifft 12von12

Lebensbilder statt Krankheitsbild #193 trifft 12von12

Leben enthält Spuren von unbeauftragter Werbung.

Die folgenden zwölf unspektakulären Alltagsimpressionen widme ich der zweifenden Schwangeren, die mich kontaktierte. Das sind Schnappschüsse zwischen Geschwisterstreit, „Mir ist langweilig.“ und „Ich habe Hunger.“- Ausrufen, fehlender Motivation für Schulaufgaben, Haushalt und eben der Corona-Zurückgezogenheit. Das sind einfach Lebensbilder, die das medizinische „Krankheitsbild UTS“, wie es oft bezeichnet wird, nicht zeigen kann. Das ist keine Verallgemeinerung. Aber eben auch keine Statistik.

So dann…

Hallo am 12. Februar

Zimtdinger, weil Freitage nicht mit Haferflocken beginnen können.

Getrocknet. Farben formen und faszinieren. Das Tochterkind strich bedächtig und genießerisch hin und her.

Kaffee. Mit Gedanken, an alle, die ich vermisse und mit denen ein „Kaffeeklatsch“ ein Träumchen ist.

Päuschen. Mit dem Lieblingsbuch des Sohnes. HIER GENAUERES.

Eingefangen. Die Sonne. Die Blüten. Leider ist das „Experiment“ zerbrochen. Sieht trotzdem schön aus und das Salz wirkt.

Schreiben. Motivation, wo bist du? Doch dann geht’s…

Und irgendwann wird alles zurückgepackt.

Ruhiges Spiel. Der Sohn beschäftigt sich währenddessen leise. Das ist eine echte Erleichterung. Natürlich fühlt sich das Tochterkind trotzdem abgelenkt und würde viel lieber mitspielen. So verständlich…

Auslüften. Schnee in Berlin muss außerdem genossen werden.

Draußen. Für gefrorenen Seifenblasen stimmen die Temperaturen nicht. Was solls? Seifenblasen sind immer toll. Der Sohn und ich spielten Tischtennis.

„Guck, ein Wal“, sagt mein Sohn. Was halt so rumliegt in der Wohnung.

Abends. Es wird gespielt und laut.

Ein Zwölfter des Monats. Die Bildsammlungen 12von12 werden bei Draußen nur Kännchen gesammelt.

Wie war dein Tag?

Und schönes Wochenende allerseits.

Anne

Kommentare

  1. avatarSuse

    Die Malerei finde ich auch toll. Vielleicht probiere ich das auch mal aus.
    Ganz liebe Grüße
    Suse

    1. avatarSari

      Was für ein tolles Farbmuster!
      Wie habt ihr das gemacht?

      1. avatarAnne

        Ich bin auch ganz angetan. Das ist flüssiges Malen (Fluid Painting). Allerdings haben wir nicht Acryl dafür genommen. Sondern Fingfarbe mit Bastelkleber und Seifenlauge gemischt. Das Verhältnis stimmt noch nicht ganz. Aber die flüssige Farbe wird draufgekippt (am Besten Leinwand) und dann wird das Ganze hin und her bewegt. Das kann eine ziemliche Sauerei werden. Unsere Farbe war aber so dickflüssig, dass wir ziemlich viel schütteln mussten. Und so getrocknet sieht es doch ganz toll aus und fühlt sich spannend an.

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