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Konfetti im Schulleben

Konfetti im Schulleben

Rot. Mit gelben Sonnen. Oben mit blau. So die Wünsche von Krümelie zu ihrer Schultüte.

Vor sechs Jahren, mit einem weinenden Bündel im Arm, hätte ich mir nie vorstellen können, dass meine Tochter zielbewusst und konzentriert mit ihren neuen Klassenkameraden in eine Aula läuft. Vorbei an vielen fremden Menschen. Den Kindergarten hinter sich lassend. Eine Schullaufbahn beginnend.

Als sie als neues Kind ihrer Klasse vorgestellt wurde, liefen meine Tränen, klatschten wir lauter und jubelten. Krümelie hatte von einer Bühne gewunken und uns nicht mal gesehen.

Sie lauschte den Worten, staunte über das Programm, nahm Blumen entgegen und verließ am Ende festen Schrittes mit ihrer Klasse die Aula zur ersten Unterrichtsstunde.

Für uns bedeutete das warten. Es gab eine Verköstigung. Die Sonne erhellte das Geschehen an diesem doch merklich kühleren Spätsommertag. Und dann spazierte eine strahlende Krümelie mit ihrer Schultüte auf den Schulhof, wo wir sie empfingen, herzten und ihr gratulierten.

Und was ich mir wünschte, hatte sich in der ersten Hortwoche bereits eingestellt. Krümelie hat neben dem Erlernen von Kniffel, Vertrauen gefasst und eine Freundin gefunden.

Mit Sonne im Herzen und Sonnen auf der Schultüte wünschen wir uns, dass sie während ihrer Schullaufbahn nie die Lust verliert Fragen zu stellen und neugierig zu sein. Auf Menschen. Auf Wissen.

Du musst dir selbst Konfetti ins Leben werfen, besagt ein Spruch, und heute und alle Tage helfen wir ihr dabei.

Konfetti.

Für Zauber im Leben und Spaß am Lernen.

Konfetti.

Für mein großartiges und starkes Kind.

Ich bin berührt, erleichtert und sehr glücklich.

Mama Anne


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Kommentare

  1. avatarLebensbilder statt Krankheitsbild #166 mit Wochenende in Bildern - x-mal anders seinx-mal anders sein

    […] Über die Einschulungsfeier schrieb ich hier. […]

    1. avatarSarah Kroschel

      Hachja… das geht doch alles irgendwie viel zu schnell, oder?

      1. avatarAnne

        Wie wahr.
        Eben noch war sie doch mein Baby. Und jetzt? Und das Ganze dann ja nochmal. Hach