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im Flur 

im Flur 

„Ich will bei Papa bleiben.“, sagte das Tochterkind und stampfte mit dem Fuß.

Und ich muss schlucken und habe mit mir zu tun. Es berührt mich. Es ist super anstrengend nicht genervt zu sein. Nicht traurig zu sein. Nicht genervt zu sein, weil es mich traurig macht.

Dieses Gefühl, dass ich den Kindern nicht gerecht werde. Diese Gefühl, dass ich nicht gut genug bin. Kann das bitte jemand abholen.

Ich habe keinen Bock mehr auf den SCH***.

Natürlich möchte Krümelie mit ihrem Papa zusammensein. Natürlich möchte sie keine Übergange. Keine Veränderung. Sie möchte Halt. Wir sollen zusammenwohnen. Sie genießt die Zeit mit ihrem Papa. Die soll nicht enden.

Tränen kullerten. Ablenkung half nicht. In den Arm nehmen wurde abgeleht. Verständnisvolle Worte werden weggeschluchzt. Dieses einfühlsame Aushalten kotzt mich an. Ich bin angespannt.

Meine Freundin sprach von Ego. Mein Mutterherz hat zu tun. Bedingungslose Liebe ist nicht so einfach.

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