Blick zu den Wolken – DIY Fahrradfelgenmobile

Wie oft schauen wir auf den Boden?
Der Forscherblick erspäht. Hier eine Pfütze. Da ein Käfer. Hier ein Stock. Da ein Stein.
Oh eine Schatzkarte. Oder doch nur Müll?
Wir schauen nach links und rechts. Haben unser Ziel. Keine Zeit.
Hier ein Hundehaufen. Da eine Bierflasche. Überall Unrat.
Wir schauen hinunter, um unsere Schuhe zu schützen.
Wie oft richten wir unseren Blick nach oben?
Zu den Sternen vielleicht. In einer lauen Sommernacht.
Zum Himmel. Um die Wetterlage abzuschätzen.
Wann stehen wir da, schauen den Wolken zu? Wann betrachten wir den Tanz des Windes zwischen ihnen? Wann lassen wir die Sonne unsere Nase kitzeln?
Wann erkennen wir den Zauber?
Wann schauen wir hinauf? Wenn wir einen Hubschrauber hören? Neugierig.
Was könnte passiert sein? Andernorts.
Unserem Nacken täte ein anderer Blick sicher gut.
Wolken sind wundervoll. Das Blau und Weiß und Grau niemals gleich.
Der Himmel. Der Horizont. Das Weite. Unendlichkeit.
Wenn die Sonne mit den Wolken spielt. Verstecken. Immer in Bewegung. Beständig. Faszinierend. Wie ein Kunstwerk. Und der Wind wirbelt alles auf.
Watteweich und mit Leichtigkeit können Gedanken auf Wolken in die Unendlichkeit schweben. Sie lassen uns vom Fliegen träumen. Lassen unsere Träume fliegen.
als Einladung zum Träumen,
zum Anschauen und Blick-fangen in Räumen
Als eine Art Mobile lässt sich ein Stück vom Himmel in den Raum holen.
Eine Fahrradfelge, an der Decke befestigt, kann verschiedenen Schmuck tragen. Mit Pfeifenputzern lassen sich Himmel, Sonne und auch Wolken gestalten bzw. biegen. Wolkenskizzen aus Papier mit Wattebäuschen, die von Kinderhänden geklebt wurden, gefallen mir persönlich sehr. Sie schweben. Die Sonne strahlt mit Krepppapier.
Ich schätze diese Form von „Hanging Art“, wo man einen Moment Innehalten und der leichten Bewegung folgen kann.
Wie sieht der Himmel heute bei dir aus?
Wo schaust du hin?
Anne




Schreibe den ersten Kommentar