Lebensbilder statt Krankheitsbild # 25 – Gemeinsamkeiten

Gemeinsamkeiten verbinden. Es ist schön, wenn wir jemanden kennen lernen, der die gleichen Interessen, Vorlieben oder auch Probleme hat, wie wir selbst. Gesprächsstoff findet sich. Zusammen können Aktivitäten unternommen werden. Wir fühlen uns bestätigt. Manchmal unterstützt. Es entsteht ein „Ich bin nicht alleine“-Gefühl. Menschen sind nun mal Herdentiere. 😉 Wir leben von, mit und in Gesellschaft. Das macht das Leben leichter, lustiger. Nicht immer. Aber im Großen und Ganzen schon. Sonst müsste jeder seine eigene Kuh haben, handwerkliches Geschick an den Tag legen und sich in der Natur auskennen. Ihr versteht, was ich meine.
Das Internet als Kommunikationsmittel, genauer dieser Blog, bietet mir die Möglichkeit Kontakt mit andere Menschen aufzunehmen, die eine Gemeinsamkeit mit mir und meiner Familie haben. Obwohl meine/ unsere Heimatstadt wirklich groß ist und viel Einwohner zählt, ist die Menschenzahl, also jene, die auch mit dem UTS leben und, die wir kennen, doch sehr gering. Es ist daher wunderbar auf dem digitalen Weg ein Verbindung herzustellen. Ich als Schreiberin gebe etwas Preis von mir, lasse meine Gedanken ins www, sende Informationen. Und freue mich über eine Rückmeldung. Da reicht schon ein „Toll!“ und ich weiß, dass jemand Anteil genommen hat. Das bestärkt mich. Austausch erweitert auch immer den Horizont und eröffnet neue Möglichkeiten. Das ist wichtig.
Jetzt ist es so, dass manchmal mehrere Gemeinsamkeiten bestehen. Und das ist dann richtig klasse. So schrieb mir eine Mama mit 3-Jähriger Tochter. Genau genommen haben mir mehrere Mamas mit Töchtern in etwa dem gleichen Alter geschrieben. Mit Töchtern, die eben auch UTS haben. Die uns verbindende Gemeinsamkeit untermauert und bestärkt meine Überzeugung. Es mag nicht immer alles perfekt sein (wann, wer, was ist das schon?), aber Mädchen mit UTS sind einfach nur Mädchen. Sind einfach nur Kinder. Kinder, die spielen.
Happy Birthday im Advent
seit heute morgen habe ich, außer dem momentan ständigen „In der Weihnachtsbäckerei“ (ja, hier auch!! 🙂 ) noch einen anderen Ohrwurm: „Hääääppy Böööhrsdääy tuuu juuuh“ – gefühlte 3 Millionen mal bisher.
Das liegt an der tollen „Geburtstags“-Torte die ich gestern spät abends vom Postboten angenommen habe und meiner Tochter morgens auf ihren Spieltisch gestellt habe, der bei uns im Wohnbereich steht. Was soll ich sagen… sie liebt die Torte! Ich hatte es ja geahnt. Ihre Puppe hat den lieben langen Tag Geschenke auszupacken, die sie vorher liebevoll verpackt. Und die Kerze muss ausgepustet werden, damit die Torte serviert werden kann! Volltreffer! Selbst ihr großer Bruder war voller Bewunderung! Das heißt schon was, denn mit fast 9 Jahren findet er „Babyspielzeug“ und „Mitspielen müssen“ normalerweise nur noch so mittel gut. 😉
Danke noch einmal für die schöne Verlosung. Sehr detailreich und niedlich ist das gute Stück.
Man kann sich das Szenario sicher vorstellen.
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Ich kann mir das sehr gut vorstellen. Ich höre praktisch das Geburtstagslied und kann die Geschäftigkeit und Bedeutungsschwere bei den Vorbereitungen nachspüren. Ich stelle mir aber auch die Bestimmtheit vor, welche die Puppe erfährt, wenn sie die Kerze auspusten soll.
Vielen Dank für dieses Lebensbild, zeigt es doch eindrucksvoll, wie „normal“ Mädchen mit UTS sind. Sie feiern, sind fürsorglich, machen sich Gedanken, leben, lernen und spielen.
„Wie schön, dass du geboren bist…“ – ein Lied und gleichzeitig eine Überzeugung, die eine verbindende Gemeinsamkeit darstellt…




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